Wangen hilft Togo - das private Hilfsprojekt wurde mit dem BAMBI ausgezeichnet!

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Wir danken Matthias Götz von AH-TV
für die spontane Bereitschaft, nach Togo mitzureisen und
unser Projekt zusammenfassend zu dokumentieren.

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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wirft schon seit vielen Monaten ihre Schatten voraus. In fast allen Kommunen und Unternehmen wurden Überlegungen, Strategieplanungen und Vermarktungschancen erörtert, „Wie, wann und wo können wir von der WM 2006 profitieren?“. Dies sind legitime und nachvollziehbare Überlegungen. Ein wirtschaftlich und kulturell erfolgreiches Land wie Deutschland kann den Slogan „Die Welt zu Gast bei Freunden“ aber ferner auch dazu nutzen, speziell den Teilnehmerländern, die wirtschaftlich weniger gut dastehen, einen Teil der Gastfreundschaft in Form von finanzieller und humanitärer Unterstützung zugute kommen zu lassen. Ferner verbinden Hilfsaktionen die Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen viel besser miteinander wie jede Sonntagsrede für ein gutes Miteinander. Das beste Mittel gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist das Kennenlernen von anderen Kulturen.          

Hilfsprojekte gibt es viele
Eine Recherche im Internet hat eine große Anzahl an Benefizprojekten im Zusammenhang mit der WM 2006 ergeben. Zumindest die von den Initiatoren entdeckten Projekte sind ausschließlich auf innerdeutsche Hilfsaktionen ausgerichtet.
In Wangen haben sich Menschen Gedanken gemacht, wie eine gute Tat aussehen kann,
die einer hilfsbedürftigen Person(-en) in einem der Teilnehmerländer, sprich im Fall von Wangen im Land Togo, zugute kommt. Die gute Tat soll sich aber nicht nur auf die Zeit der WM 2006
beschränken, sondern nachhaltig angelegt sein.
Die Aktion soll unter anderem das Land Togo und deren Bewohner näher in den Fokus der hiesigen Bevölkerung bringen. Neben dem Spenden sammeln soll sie auch die Chance ermöglichen, dass Wangener Togo besser kennenlernen und Togolesen Wangen besser kennenlernen.
Als erste Aktion wurde eine Idee geboren, einem hilfsbedürftigen Menschen in Togo medizinische Hilfe zu kommen zu lassen, dessen Leiden in Togo nicht oder nur unter sehr schlechten Voraussetzungen geheilt werden kann.
Inzwischen steht fest, dass im ersten Schritt ein kleines Mädchen aus Lomé/Togo in der Oberschwabenklinik in Ravensburg operiert wird. Das Mädchen leidet an einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Das Mädchen wird während der WM 2006 in Deutschland ankommen und dann in Oberschwaben-Allgäu operiert.
Wir können mit Freude vermelden, dass nun auch der zweite Patient aus Togo operiert werden kann. Die OP findet am Dienstag, 13.06.2006 in Frankfurt im Markus Krankenhaus statt.

Die Finanzierung der Operation des Mädchens ist inzwischen so gut wie gesichert. Dr. Igor Wetzel, Christian Skrodzki, Giovanni Granziera und ihre Freunde möchten aber unbedingt auch noch einem Verbrennungsopfer aus Togo helfen - deswegen werden noch weitere Spendengelder benötigt. Im Anschluss an diese zwei ersten Projekte können sich weitere humanitäre Hilfsaktionen, ausserhalb des medizinischen Sektors, anschließen - wie z.B. der Bau von Schulen, die Verbesserung der Wasserversorgung, die Förderung von wirtschaftlichen Projekten, die vor allem der armen Bevölkerung zugute kommen sollen. Die Initiatoren legen viel Wert darauf, dass die Hilfe direkt hilfsbedürftigen Menschen zu Gute kommt. Es werden keine Gelder an den Staat Togo weitergegeben oder aufgrund von Bürokratie auf der Strecke bleiben. Wir sorgen dafür, dass die Spendengelder direkt hilfsbedürftigen Menschen Hilfe leisten.

Gegen Rassismus und Fremdenfeinlichkeit
Hilfsaktionen in die eine breite Bevölkerung mit einbezogen werden können, schaffen Idendität in einer Stadt. Die Wangener schaffen gemeinsam für eine „gute Sache“. Dieser Nutzen ist gerade heute wieder ein sehr wichtiger Faktor in unserer Gesellschaft. „Wangen hilft...“ als Gemeinschaft. Nicht der Einzelne steht im Vordergrund, sondern das Team, die Gemeinde, einfach die ganze Region Wangen. Wangen empfängt seine Gäste aus Togo. Wangen engagiert sich für hilfsbedürftige Menschen aus Togo.
Der Premiumsponsor von "Wangen hilft Togo" ist das italienische ASTORIA. Paolo Polegato, der Chef der Weinkellerei Astoria hat selbst zwei Kinder aus einem Entwicklungsland adoptiert. Er hat bei einem Aufenthalt in Wangen das Projekt "Wangen hilft Togo" mit angeregt, weil er als Afrikafreund davon überzeugt ist, dass solche Projekte das beste Mittel ist gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit vorzugehen.  "Astoria Vini" tritt bereits seit Jahren als Sponsor von mehreren Fußballmannschaften in der italienischen Öffentlichkeit regelmäßig aktiv gegen Rechtsradikalismus und Fremdenhass im Fußballsport auf.

Die Initiatoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Hilfsprojekt keinen politischen oder sportpolitischen Hintergrund hat. Das oberste Ziel ist es hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. "Wir lassen uns vor keine politischen oder wirtschaftlichen Karren spannen, wir wollen nur helfen - sonst nichts".  

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Die Hauptinitiatoren und Helfer haben mehrere Hundert Stunden an ehrenamtlicher Arbeit für das Hilfsprojekt eingebracht - und dies meist während ihrer offiziellen Arbeitszeit. Alleine bei den Hauptinitiatoren führte dies zu einem Verdienstausfall von mehreren Tausend Euro. Jeder gespendete Euro geht auf das Spendenkonto bei der kath. Kirche Wangen. Jeder Euro wird für die hilfsbedürftigen Menschen in Togo verwendet. Es bleibt so gut wie kein Euro in írgendwelchen bürokratischen Wirren oder bei den Initiatoren hängen. Die Spendengelder kommen direkt dort an wo Menschen Hilfe brauchen.

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